Britta Wessel

  • Tanztherapeutin
  • Psycho-Onkologische
Beraterin
  • Tänzerin
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Tanztherapeutische Arbeit

Wo setzt tanztherapeutische Arbeit an?

Wir haben nicht nur einen Körper, sondern wir sind unser Körper. Unser Körper ist unser Selbst. Er spiegelt unsere persönliche Lebensgeschichte, aber auch die gesamte Menschheitserfahrung wider. Deshalb verfügt unser Körper über eine große Weisheit und Intuition, von der wir jedoch durch unsere wissenschaftsorientierte, intellektualisierende Lebensform abgespalten sind. Der Tanz bietet die Möglichkeit, diese Spaltung zu überwinden und zu einer “Körper-Seele-Geist” Einheit zu gelangen, bei der die Lebensenergien wieder fließen können.

Mit den Methoden der Tanztherapie begeben wir uns auf eine Reise zu unseren vergessenen Körperteilen und ihrer Bedeutung, zu unseren verdrängten Gefühlen, zu unserem Vorbewussten, zu unseren verschütteten Seelenanteilen und Ressourcen. Diese werden mit dem ganzen Körper erfahren, durchlebt und in der Reflektion, im Malen der inneren Bilder und Symbole und mit unterstützenden Haltungen und inneren Sätzen integriert.

Wir erfahren, wo unsere Bedürfnisse liegen, wo wir Grenzen setzen müssen oder unsere Grenzen/ unsere Identität erweitern können, wo wir uns mehr Ausdruck verschaffen sollten und wo wir uns durch überholte Normen und Werte und verhärtete Haltungs- und Verhaltensmuster unsere persönliche Weiterentwicklung blockieren.

Wir suchen und finden den roten Faden unseres Lebens, folgen ihm tanzender Weise in unsere Vergangenheit, um ihm dann eine zukunftsorientierte, schwungvolle Richtung geben zu können. Frühkindliche Verletzungen können dabei im Hier und Jetzt im geschützten Raum noch einmal angeschaut, integriert und dann losgelassen werden, wodurch uns die Kraft zuwächst, uns neu zu orientieren.

In Krisenzeiten, in denen wir den Boden unter den Füssen und damit unsere Orientierung verlieren, ist es besonders wichtig, eine Standortbestimmung vorzunehmen, uns den Rückzug zu gestatten, Kraft zu schöpfen und neue Wurzeln zu finden.  Unsere Körperweisheit führt uns zurück auf unseren Weg, wenn wir uns erlauben, unseren Körper liebevoll zu beachten und seine Botschaften zu hören.





    


Methoden

Meine  empathische Begleitung setzt dort an, wo der/die KlientIn zurzeit steht, wobei für mich die Klienten/-innen-Kompetenz absoluten Vorrang hat. Meine Achtsamkeit dem/der KlientenIn gegenüber und mein respektvoller, nährender Kontakt zu ihm/ihr fördern die Selbstwahrnehmung und die Selbstachtung des/der KlientenIn, wodurch Selbstliebe und Mut zur Veränderung entsteht. 

Der Kontakt zu den innerseelischen Prozessen wächst, es finden Gefühlsklärung, Veränderung alter Muster und Versöhnung mit den bisher abgelehnten Seelenanteilen statt. Daraus entsteht eine erhöhte Wachheit und Präsenz im Kontakt zu unserer Mitwelt.
Denn besserer Kontakt zu uns selbst bedeutet besserer Kontakt zu anderen.

Ausgangspunkt jeder therapeutischen Sitzung ist das Gespräch. Dieses kann bei Wunsch des/der KlientenIn erweitert werden durch erlebnisöffnende Zugänge wie:
  • Haltungswechsel (zu jeder Haltung gehört ein Gefühl, zu jedem Gefühl gehört eine Haltung)

  • tänzerischer Dialog, tänzerische Identifikation, Leibtänze

  • Körperbildarbeit, 6 Säulen der Identität, Lebenspanorama, Verraumen

  • konstitutive und primäre Leibbewegungen, Richtungsleibbewegungen

  • Visualisierungen, Traum- und Märchenarbeit, unterschiedliche Atem- und Energietechniken




    


Meine Arbeit mit ADS-/ADHS - Kindern

In der Arbeit mit ADS-/ADHS - Kindern begleite ich die Kinder zuerst in die Welt ihres Erlebens , indem ich mich in ihren Bewegungs-und Unruherhythmus einschwinge und damit versuche, das Gefühl der Isoliertheit und Andersartigkeit durch die Erfahrung zu ersetzen: “Ich darf jetzt so sein, wie ich zur Zeit bin.” Erst dann ist es möglich, die Kinder in ihrer Welt zu erreichen und gezielte Interventionen zur Strukturierung ihres Wahrnehmungs- und Verhaltensspektrums anzubieten bis hin zur Einübung von gerichtetem und gezieltem Verhalten innerhalb vorgegebener Grenzen.

Dabei ist ganz wichtig, den Kindern durch Körperspürübungen immer wieder die Außengrenzen ihres Körpers erfahrbar zu machen. Im Spiel und Tanz biete ich ihnen Körperkontakt zu ihrer Umgebung an, so dass ihr körperliches Raumgefühl wächst, was zu besserer Orientierung im Raum und in ihrer Umwelt führt.

Durch Bewegungsrituale und edukinestetische Übungen wird die Bewegungssteuerung und Konzentrationsfähigkeit geschult, durch Stärkung des Selbstbewusstseins wird die Selbstverantwortung und Selbstregulation im Alltag gefördert.
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